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Die Ende des 19. Jahrhunderts immer höher steigenden Mieten wollte ein Teil der Düsseldorfer Beamten - vornehmlich aus den mittleren und unteren Ebenen, für die keine Dienstwohnungen seitens ihrer Dienstherrn zur Verfügung gestellt wurden - nicht tatenlos hinnehmen.

Man wollte sich selbst helfen und erörterte und diskutierte die verschiedenen Möglichkeiten einer Umsetzung des solidarischen Selbsthilfegedankens. Klar war, dass das geschaffene eigene Vermögen in Selbstverantwortung auch selbstverwaltet werden sollte, damit die angestrebten Ziele wie Unkündbarkeit der Wohnung, niedrige Mieten und eine begrenzte Haftung erreicht werden konnten. Außerdem sollten die erwirtschafteten Vorteile ausschließlich den eigenen Mitgliedern wieder zugute kommen.

Wie sollte man sich organisieren? Was war für dieses Vorhaben die geeignetste Unternehmensform? Schnell war klar: Nur in einer Genossenschaft konnten die gesteckten Ziele erreicht werden.

Unter der Leitmaxime "Einigkeit macht stark" wurde sodann am 15.06.1898 das Statut beschlossen und der "Beamten-Wohnungsverein" gegründet.

Der Verein nahm zunächst - satzungsgemäß - nur Beamte auf. Diese berufsständische Ausrichtung schloss den Beamten-Wohnungsverein jedoch von jeglicher öffentlicher Förderung aus, die so dringend für Bauvorhaben benötigt wurde.

Nach teilweise heftig ausgetragenen Diskussionen, ob man weiterhin nur Beamte als Mitglieder aufnehmen oder den berechtigten Kreis auf die "breiten Schichten der Bevölkerung" ausdehnen solle, um somit die Voraussetzungen für verbilligte Baudarlehen des Bundes, des Landes oder der Stadt zu erfüllen, entschied man sich zugunsten einer schnelleren Hilfe für Mitglieder im Sinne einer erhöhten Bautätigkeit für eine Öffnung der Genossenschaft. Nunmehr sollten Interessenten aller Berufsgruppen die Möglichkeit erhalten, Mitglied des Beamten-Wohnungsvereins zu werden.

Die 1912 gegründete "Düsseldorfer Baugenossenschaft" erfüllte bereits die notwendigen Voraussetzungen. Gleichzeitig drangen vornehmlich staatliche Stellen zu Erhöhung der Effizienz der Wohnungsbauförderung in Düsseldorf auf eine Fusion des "Beamten-Wohnungsvereins" und der "Düsseldorfer-Baugenossenschaft", die dann im Jahre 1913 unter dem neuen Namen "Beamten-Wohnungs-Baugenossenschaft" vollzogen wurde. Gleichzeitig wurde die Gemeinnützigkeit in der neuen Satzung festgelegt. So hält der Name "Beamten-Wohnungs-Baugenossenschaft" einerseits die Erinnerung an die Ursprünge der Genossenschaft fest, andererseits drückt er den Zweck einer modernen Wohnungsgenossenschaft, eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung der Mitglieder der Genossenschaft aus.

Aus kleinen Anfängen ist aus der Beamten-Wohnungs-Baugenossenschaft ein Unternehmen mit 5.000 Mitgliedern und einem eigenen Wohnungsbestand von rund 3.000 Wohnungen, der in Düsseldorf gelegen ist, geworden. Neben dem Bau von Mietwohnungen für Familien und Singles, Kinderreiche, Schwerbehinderte, alleinerziehende Elternteile mit Kindern oder Wohnanlagen mit Betreuungseinrichtungen für ältere Menschen wurden darüber hinaus 700 Wohnungen in der Form von Ein- und Mehrfamilienhäusern bzw. Eigentumswohnungen errichtet und an ihre Erwerber übergeben.

Auch heute wächst die Genossenschaft weiter und wird sich auch weiterhin im Wohnungsneubau betätigen. Besonderes Augenmerk legte und legt die BWB auf die Modernisierung und die Instandhaltung ihres Grundbesitzes, verbunden mit Um- und Ausbau sowie Wohnumfeldverbesserungsmaßnahmen, die nicht zuletzt auch dem allgemeinen Stadtbild zugute kommen.

Auch nach über 100-jähriger Tätigkeit stehen nach wie vor die Interessen unserer Mitglieder im Zentrum all unseres Bemühens. Wenn sich auch die Ausdrucksformen und die Wünsche etwas verändern, stehen zwei Dinge im Vordergrund, die unsere Genossenschaft erfüllt: Mit dem einseitigen Verzicht auf eine Kündigung ihrer Wohnungen in der Form des Dauerrechts schafft die BWB Sicherheit bei der Befriedigung eines existentiellen Bedürfnisses, in dem Wohnen und dies zu attraktiven, sozialverträglichen Mieten.

Man kann bei der BWB "mit Sicherheit" wohnen. Dies schafft Ruhe und Zufriedenheit, und die Bewohner fühlen sich in ihren Wohnanlagen wohl.

Dies wird auch in Zukunft so bleiben.

© 2005 BWB Beamten-Wohnungs-Baugenossenschaft eG
 
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